PSYCHOSOMATISCHE GRUNDVERSORGUNG

Der Begriff "Psychosomatische Grundversorgung" wird zur Bezeichnung eines in die vertragsärztliche Versorgung eingeführten Tätigkeitsbereiches verwendet. Aus systematischen Gründen werden vier Gruppen von Erkrankungen unterschieden:

 

- Psychische Erkrankungen, die geläufige Krankheitsbilder (wie etwa Angsterkrankungen, depressive Syndrome), umfassen.

 

- Funktionelle Störungen, die somatoforme Erkrankungen, also körperliche Beschwerden ohne organischen Befund, darstellen.

 

- Psychosomatische Krankheiten als diejenigen körperlichen Erkrankungen, bei deren Entstehung oder Verlauf psychosoziale Faktoren wesentlich beteiligt sind, und

 

- somatopsychische Störungen, die dann vorliegen, wenn schwere somatische Erkrankungen zur Bewältigung psychischer Probleme auftreten.

 

Krank machende äußere Lebensumstände können funktionelle Störungen des körperlichen und seelischen Wohlbefindens bedingen. Regelabhängige Beschwerden und Schmerzen z.B. Migräne, können neben einer genauen körperlichen Untersuchung auch eine ausführliche psychosomatische Erörterung erforderlich machen. Mitunter kann dann begleitend zu einer Gesprächstherapie eine Akupunkturbehandlung sinnvoll sein.

 

 

PRAXIS
THOMAS WONS
Tel.: 06105 - 71147