AKTUELLE REISEINFORMATIONEN

 

 

 

 

 

 

 

Puerto Rico

Zika-Virus [mehr]: Ende Dezember haben die Gesundheitsbehörden die erste Infektion bestätigt. Bis Mitte Februar hat sich die Fallzahl auf 54 erhöht. Die Übertragung erfolgt durch tagaktive Mücken. In der Regel verläuft das Zika-Fieber leichter als das dort ebenfalls vorkommende Dengue-Fieber. Untersuchungen legen den Verdacht nahe, dass die Virusinfektion zu Fehlbildungen bei Neugeborenen führen kann. Reisende sollten auf sorgfältigen Mückenschutz achten. Schwangere sollten derzeit von nicht notwendigen Reisen in die betroffenen Gebiete absehen.

 

Meldung eingestellt am: 23.02.2016

© Inhalte: Centrum für Reisemedizin 2016  
Mexiko

Zika-Virus: Ende November wurde je eine lokal erworbene Infektion in den Bundesstaaten Chiapas (S) und Nuevo Leon (NO) bestätigt. Bis Mitte Februar dieses Jahres ist die Zahl der Erkrankten landesweit auf 80 gestiegen. Der Erreger wurde 1947 erstmals in Uganda beschrieben, später auch in einer Reihe anderer afrikanischer und südostasiatischer Länder. Im vergangenen Jahr wurden erstmals Infektionen auf dem südamerikanischen Festland bestätigt. Im November gab es die ersten Nachweise in Mittelamerika. Untersuchungen legen den Verdacht nahe, dass die Virusinfektion zu Fehlbildungen bei Neugeborenen führen kann. Reisende sollten auf sorgfältigen Mückenschutz achten. Schwangere sollten derzeit von nicht notwendigen Reisen in die betroffenen Gebiete absehen.

 

Meldung eingestellt am: 19.02.2016

© Inhalte: Centrum für Reisemedizin 2016  

Kolumbien

Zika-Virus: Mitte Oktober 2015 hat das Gesundheitsministerium die ersten 9 Infektionen bestätigt. Insgesamt waren 98 Verdachtsfälle im Departement Bolivar (N) registriert worden, 13 aus der Hafenstadt Cartagena und 85 aus der Nachbarstadt Turbaco. Bis Mitte Februar dieses Jahres ist die Zahl der laborbestätigten Infektionen landesweit auf 1.612 gestiegen. 3 Menschen sind verstorben. Es gibt mehr als 37.000 Verdachtsfälle. Der Erreger wurde 1947 erstmals in Uganda beschrieben, später auch in einer Reihe anderer afrikanischer und südostasiatischer Länder. In diesem Jahr wurden erstmals Infektionen auf dem südamerikanischen Festland bestätigt. Es wird vermutet, dass das Virus während der Fußball-WM 2014 nach Brasilien eingeschleppt wurde. Reisende sollten auf sorgfältigen Mückenschutz achten. Schwangere sollten derzeit von nicht notwendigen Reisen in die betroffenen Gebiete absehen, da bei einer Infektion mögliche Fehlbildungen beim ungeborenen Kind nicht ausgeschlossen werden können.

 

Meldung eingestellt am: 26.02.2016

 

© Inhalte: Centrum für Reisemedizin 2016 

Thailand

Dengue: Seit Anfang des Jahres wurden für diese Jahreszeit bereits ungewöhnlich viele Infektionen gemeldet. In 76 Provinzen wurden ca. 6.670 Erkrankungen und ein Todesfall verzeichnet. Experten warnen, dass das momentane Wetterphänomen El Niño zu einem weiteren Anstieg der Fallzahlen führen könnte. 2015 sind landesweit ca. 143.000 Menschen erkrankt, es gab 141 Todesfälle. Ein Infektionsrisiko besteht ganzjährig, die Hauptübertragungszeit sind die Monate Juli und August. Schutz vor den überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten!

 

Meldung eingestellt am: 16.02.2016

 

© Inhalte: Centrum für Reisemedizin 2016

 

 

Ebola-Fieber

 

Beim Ebola-Fieber handelt es sich um eine seltene, jedoch äußerst lebensgefährliche Viruserkrankung, die ursprünglich nur in Zentralafrika beschrieben worden ist. Anfang 2014 kam es zu ersten Ausbruch im Westafrika. Nach einer Inkubationszeit von etwa 2-14 (maximal 21) Tagen setzen abrupt Kopfschmerzen, schweres Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen, hohes Fieber, Bauchschmerzen und Lethargie ein. Später treten Hauterscheinungen hinzu. Ein großer Teil der Patienten verstirbt in der zweiten Krankheitswoche an massiven Blutungen in die inneren Organe. Eine Infektion erfolgt entweder über Fledermäuse (z.B. Besuch von Höhlen), Kontakt mit infizierten und erkrankten Wildtieren (Affen und Antilopen, typischerweise beim Jagen oder Verzehren von ungenügend durchgebratenem Fleisch) oder über Körperflüssigkeiten von Patienten (Blut, Urin, Stuhl). Krankenhauspersonal und Angehörige von Patienten sind besonders gefährdet, das Infektionsrisiko für (touristisch) ist Reisende äußerst gering.

 

Schutz: Meiden des Kontaktes mit Kranken und von Regionen mit bekannten Ausbrüchen. Eine Impfung gibt es bislang nicht.

 

 

© Inhalte: Centrum für Reisemedizin 2014

 

 

 

Kongo, Demokratische Republik

Ebola hämorrhagisches Fieber: Unabhängig von dem Ausbruch in Westafrika sind seit Anfang August in in der Provinz Equateur (N) 53 Menschen an den Ebola-Symptomen erkrankt, 13 Infektionen konnten bestätigt werden, es gab 13 Todesfälle. Seit der Entdeckung des Ebola-Virus im Jahr 1976 gab es mehrere Ausbrüche, den letzten im Herbst 2012, etwa 60 Menschen waren erkrankt, es gab ca. 35 Todesfälle.

 

Meldung eingestellt am: 02.09.2014

 

 

 

Liberia

 

Ebola hämorrhagisches Fieber: Bis Anfang September kam es zu 2.046 Erkrankungen (634 bestätigt) und 1.224 Todesfällen (508 bestätigt). Die WHO geht für die nächsten Wochen von einer dramatischen Zunahme der Fallzahlen im Land aus. Die Erkrankungen hängen mit den Ebola-Ausbrüchen in den Nachbarländern Guinea und Sierra Leone zusammen. Eine Infektion erfolgt entweder über Fledermäuse (z.B. Besuch von Höhlen), Kontakt mit infizierten und erkrankten Wildtieren (Affen und Antilopen, typischerweise beim Jagen oder Verzehren von ungenügend durchgebratenem Fleisch) oder über Körperflüssigkeiten von Patienten (Blut, Urin, Stuhl). Daher ist das Infektionsrisiko für (touristisch) Reisende gering. Das Auswärtige Amt rät dringend von Reisen in die betroffenen Länder ab und ruft zur Ausreise auf. Ausgenommen davon ist dringend benötigtes medizinisches und humanitäres Personal im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Ebola-Epidemie. Es sei nicht auszuschließen, dass Ausreisemöglichkeiten weiter beschränkt werden. Die WHO hat sich trotz des „Internationalen Gesundheitsnotfalls“ gegen Reise- oder Handelsbeschränkungen ausgesprochen.

 

Meldung eingestellt am: 10.09.2014

 

 

Sierra Leone

 

Ebola hämorrhagisches Fieber: Bis zum 8. September wurden insgesamt 1.361 Erkrankungen (davon 1.234 labortechnisch bestätigt) sowie 461 bestätigte Todesfälle gemeldet. Inzwischen sind nicht mehr nur die Gebiete betroffen, die an die stark betroffene Region Guineas (Gueckedou) grenzen. Auch in den südlichen und westlichen Landesteilen sind Menschen erkrankt. Am 12. Juli wurde der erste Fall aus der Hauptstadt Freetown bestätigt. Die Regierung hat zur Eindämmung der Epidemie eine viertägige, landesweite Ausgangssperre für die Zeit vom 18. bis zum 21. September verhängt. Eine Infektion erfolgt entweder über Fledermäuse (z.B. Besuch von Höhlen), Kontakt mit infizierten und erkrankten Wildtieren (Affen und Antilopen, typischerweise beim Jagen oder Verzehren von ungenügend durchgebratenem Fleisch) oder über Körperflüssigkeiten von Patienten (Blut, Urin, Stuhl). Das Infektionsrisiko für (touristisch) Reisende ist gering. Das Auswärtige Amt rät dringend von Reisen in die betroffenen Länder ab und ruft zur Ausreise auf. Ausgenommen davon ist dringend benötigtes medizinisches und humanitäres Personal im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Ebola-Epidemie. Es sei nicht auszuschließen, dass Ausreisemöglichkeiten weiter beschränkt werden. Die WHO hat sich trotz des „Internationalen Gesundheitsnotfalls“ gegen Reise- oder Handelsbeschränkungen ausgesprochen.

 

Meldung eingestellt am: 10.09.2014

 

 

 

Ghana

 

Cholera: Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit. Cholera-Ausbrüche kommen im ganzen Land vor. Seit Juli wurden mehr als 5.500 Verdachtsfälle aus der Region Accra gemeldet, mindestens 45 Menschen sind verstorben. Hygiene beachten, für Risikoreisende ist die Impfung zu erwägen.

 

Meldung eingestellt am: 26.08.2014

 

 

Griechenland

 

Darminfektionen: Seit dem 2. September sind im Grecotel Marine Palace in Panermos, Kreta, etwa 70 Touristen, v.a. deutscher und russischer Herkunft, an einer bislang unbekannten Nahrungsmittel-übertragenen Infektion erkrankt. Bei Reisen in südliche Länder strikte Nahrungsmittelhygiene und Impfschutz (u.a. Hepatitis A) beachten.

 

Meldung eingestellt am: 10.09.2014 

 

Stand 19.07.2013

Frage & Antwort:
Welche Grundregeln sind beim Sonnenschutz zu beachten?

 

Der Lichtschutzfaktor

des Sonnenschutzes muss auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt werden.

Dabei darf der Schutz der Lippen nicht vergessen werden; hierfür gibt es
entsprechenden Pflegestifte. Der Lichtschutzfaktor (LSF) beschreibt den Wert um
den sich im Idealfall der Eigenschutz der Haut verlängert. Nach dem Schwimmen
oder starken Schwitzen muss die Anwendung wiederholt werden. Auch durch Sand
kann der Sonnenschutz abgerieben werden, was ein Nachcremen erforderlich macht.

Das wiederholte Auftragen der Sonnencreme verlängert die Schutzzeit nicht.
Sonnenschutzmittel mit mineralischen Wirkstoffen wie Titandioxid oder Zinkoxid
sind sofort wirksam, während chemische Filter eine Vorlaufzeit von etwa 30
Minuten benötigen. Der Sonnenschutz muss daher rechtzeitig im Vorfeld und in
ausreichender Menge angewendet werden. Das Sonnenschutzmittel sollte bereits zu
Hause besorgt werden, da die Qualität ggf. im Ausland nicht gewährleistet ist.

 

 

Mo

15

Okt

2012

GESUND UND FIT DURCH DEN WINTER!

Gesund und fit durch den Winter

Immer noch bestimmt der Winter den Alltag, die kalten Temperaturen sind eine ständige Herausforderung für unser Immunsystem. Da kommt es darauf an, möglichst gut vorzubeugen und die Abwehrkraft zu stärken, um möglichen Erkältungserregern Paroli bieten zu können. Das gelingt zum Beispiel mit mäßigem Ausdauersport, einer gesunden, nährstoffreichen Ernährung mit genügend Vitaminen und Spurenelementen sowie ausreichend erholsamem Schlaf. Dass man den Körper im Winter nicht zu sehr auskühlen lassen sollte, versteht sich fast von selbst.

 

Nachts die Reserven auftanken

Tatsache ist, dass Menschen, die zu wenig schlafen, anfälliger sind für Bakterien- und Virusinfektionen. Die optimale Schlafdauer ist zwar individuell verschieden. Wichtig ist aber immer, dass alle Tiefschlaf-Phasen durchlaufen werden, um richtig erholt zu sein. Leider können viele Bundesbürger von diesem erholsamen Schlaf nur träumen. Wer wieder gut durchschlafen möchte, muss allerdings nicht gleich zur Schlaftablette greifen. Manchmal reicht es, die Schlafbedingungen zu verbessern - zum Beispiel mit einer gemütlichen, kuscheligen Bettdecke, die der Jahreszeit und dem individuellen Wärmebedürfnis angepasst ist. 

 

Nicht ohne meine Vitamine

Eine ausgewogene und vielseitige Ernährung ist ein noch wichtigerer Beitrag für den Aufbau starker Abwehrkräfte. Vor allem Vitamin C ist als effektives Antioxidans unverzichtbar. Darüber hinaus mobilisieren viele Spurenelemente - allen voran Zink - biochemische Vorgänge, die sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Gerade in der Erkältungssaison ist deshalb manchmal auch eine gezielte Nahrungsergänzung sinnvoll. Wer möchte, kann sich auch mit entsprechend nährstoffreichen Heißgetränken in den kalten Monaten zusätzlich "von innen" wärmen. Das tut gut, wenn man an einem klirrend kalten Wintertag nach Hause kommt. 

Runter von der Couch

 

Auch Menschen, die Sport treiben, verpassen ihrem Körper einen extra Kick an Immunpower. Regelmäßige Bewegung hilft dabei, dass Abwehrzellen besser auf mögliche Erreger reagieren können. Daher sind im Winter Ausdauersportarten wie Skifahren, Langlaufen, Schlittschuhlaufen oder Joggen ideal: Die körpereigene Abwehrkraft kommt schnell auf Touren. 

 

Immer schön warm bleiben

 

Vorsicht vor kalten Füßen! Denn wer kalte Füße hat, ist vermutlich auch sonst ausgekühlt. Folge: Die Schleimhäute sind nicht mehr gut durchblutet und daher in ihrer körpereigenen Abwehrkraft geschwächt. So haben Krankheitserreger leichtes Spiel. Das kann die Blase betreffen, aber auch die Atemwege. Deswegen sollten Füße besonders im Winter immer schön warm gehalten werden - auch und gerade beim Wintersport. Ist nach einem aktiven Wintertag der ganze Körper leicht ausgekühlt, so bewirkt ein wohltuendes Kräuterbad wahre Wunder.

 

Treten dennoch erste Erkältungssymptome wie Kribbeln in der Nase oder Kratzen im Hals auf, greifen einige Sofortmaßnahmen. In erster Linie gilt: Viel trinken, denn so bleibt der Schleim dünnflüssig und bildet keinen Nährboden für Keime. Auch ganzheitliche Arzneimittel tragen dazu bei, die Erkältung zu lindern oder abzuwenden.

 

Mehr waschen - weniger heizen

 

Der wichtigste Tipp in Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr durch Viren lautet: Häufiger die Hände waschen als sonst! Man weiß heute, dass Erkältungsviren in fast zwei Drittel aller Fälle durch kontaminierte Gegenstände übertragen werden. Auch auf das Händeschütteln zur Begrüßung sollte man in der Schnupfensaison lieber verzichten. Zu Hause kann man den Viren ebenfalls ein Schnippchen schlagen, indem man die Heizung nicht auf voll aufdreht. Denn zu trockene und warme Raumluft macht es den Krankheitserregern leicht, die Schutzbarriere der strapazierten Schleimhäute zu überwinden. 

 

 

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PRAXIS
THOMAS WONS
Tel.: 06105 - 71147